Kamera-Trigger und Encoder am Förderband

Emre Ceylan
11 August 2026

Kamera-Trigger und Encoder am Förderband sind zuverlässiger als „alle 80 ms ein Frame“. Ändert sich die Bandgeschwindigkeit, trifft eine feste Totzeit das falsche Teil; Reject trifft den Nachbarn. Encoderpulse führen das Produkt in Millimetern: Trigger, Strobe und Reject hängen am selben Zähler.

Karte und I/O stehen unter Bildverarbeitung. Licht-Sync teilt die Millisekunde mit der Beleuchtungsauswahl für Industriekameras.

Kamera-Trigger und Encoder am Förderband

Kamera-Trigger und Encoder am Förderband — Ablauf

Der Linienencoder wandelt Wellen- oder Rollendrehung in Impulse. Die Industriekamera löst aus, wenn das Produkt im Triggerfenster ist — Position statt Zeit. Die ROI kann räumlich fest bleiben; was wandert, ist der Triggerzeitpunkt.

Ein VFD-Drehzahlwechsel verschiebt Software-Delays. Eine Lichtschranke sagt nur „da“, nicht den Offset zur Mitte. Lücken und Doppelteile erhöhen falsche Frames. Das speist Fehlalarme: der Algorithmus stimmt, der Frame liegt auf dem falschen Teil.

Problemkontext

Feste Teilung kann am Z-Index nullen. Zufällige Teilung braucht Lichtschranke plus Encoder-Offset. Ohne Richtungsbit doppeltriggert Prellen den Zähler. Bei hoher Geschwindigkeit ohne Strobe wird das Bild unscharf; der Trigger kann stimmen und die Entscheidung trotzdem fallen.

Technische Analyse

Die PCB braucht A/B- (und Z-)Eingänge, Zähler und Compare. Trigger-Offset wird auf die Produktlänge kalibriert; Reject-Delay ist ein zweites Zählerfenster. Entprellung und Richtung verhindern Doppeltrigger. Impulse/mm kommen vor dem Software-Offset; Rollenschlupf wird nicht „im Code geheilt“.

Wikipedia — machine vision gibt den äußeren Rahmen; der Linienunterschied ist Trigger und Reject im selben Zählerbereich.

Feldszenarien

  • Feste Teilung: Reset am Z-Index
  • Zufällige Teilung: Lichtschranke plus Encoder-Offset
  • Hohe Geschwindigkeit: Strobe, kurze Belichtung
  • Rücklauf: Zähler per Richtungsbit halten
  • Variable Länge: zwei Offsets (Vorderkante / Hinterkante)

Lösungsansatz

Zuerst mechanische Auflösung (Impulse/mm), dann Software-Offset. Freilaufende Kamera bricht den Takt. Bei Revan teilen Trigger und Reject denselben Zähler. Kalibrierung heißt, den Offset in Millimetern an einem bekannten Referenzteil zu schreiben.

Nutzen

Kamera-Trigger und Encoder am Förderband senken falsche Frames und Nachbar-Rejects; die Kalibrierung überlebt Drehzahlwechsel. Der Operator ändert den Offset statt „die Kamera zu verlangsamen“.

Branchenbeobachtung

„Lichtschranke reicht“ gilt, bis die Geschwindigkeit steigt. Encoder kostet weniger als eine Schicht Fehl-Reject.

Ergebnis

Kamera-Trigger und Encoder am Förderband koppeln Frame und Reject an Millimeter. Zeitschätzung bricht zuerst, wenn das Band schneller wird.


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